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Papers on print media mergers
Arbeiten zu Fusionen auf Printmedienmaerkten


Horizontale Fusionen auf zweiseitigen Maerkten am Beispiel von Printmedien

(mit Ralf Dewenter)
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Zusammenfassung:  Die aktuelle Diskussion um die Novellierung der deutschen Pressefusionskontrolle macht deutlich, welche Relevanz medienoekonomische Fragestellungen haben. Was jedoch bei dieser Diskussion haeufig vernachl„ssigt wird, ist die intensive
Betrachtung der oekonomischen Besonderheiten von Medienmaerkten, naemlich insbesondere der wechselseitigen Verknuepfung von Anzeigen- und Publikumsmarkt - also der „Zweiseitigkeit“ des
Marktes. Diese Arbeit analysiert deren Wirkungen auf moegliche Unternehmenszusammenschluesse. Im Ergebnis zeigt sich, dass aufgrund der Heterogenitaet der einzelnen Maerkte eine intensivere Einzelfallbetrachtung und eine staerkere Oekonomisierung der
Fusionskontrolle sinnvoll waere. Grundlage dieser Oekonomisierung koennten quantitative Analysen sein, die mithilfe vorhandener Marktdaten durchgefuehrt werden koennen. Der
Printmedienmarkt ist dabei nur ein Beispiel fuer die Besonderheiten von sogenannten ``zweiseitigen Maerkten'', bei denen zweiseitige Netzwerkexternalitaeten dazu fuehren, dass das Preissetzungsverhalten von dem gewoehnlicher Maerkte abweicht.

JEL Klassifikation: L44, K4, K21
Stichworte: Printmedien, zweiseitige Maerkte, Pressefusionskontrolle,
Wettbewerbspolitik
Status: erschienen in Perspektiven der Wirtschaftspolitik

Fusionen auf dem Printmedienmarkt aus wirtschaftstheoretischer Sicht

(mit Ralf Dewenter)
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Zusammenfassung: Printmedienmaerkte weisen eine Reihe besonderer Eigenschaften auf, die sie von gewoehnlichen Produktmaerkten unterscheiden. Die beiden wichtigsten dieser abgrenzenden Charakteristika sind (i) die direkte Abhaengigkeit von Printmedienreichweite und Nachfrage nach Anzeigenseiten und (ii) die starke Fixkostendegression. Diese Arbeit zeigt aus wirtschaftstheoretischer Sicht, dass die Verbundenheit von Anzeigen- und Lesermarkt zu einer Reduktion der Anreize von
Printmedienpreiserhoehungen im Fusionsfalle fuehrt. Sie macht ebenso deutlich, dass die Fixkostendegression zu Effizienzgewinnen im Fusionsfall fuehren kann.

JEL Klassifikation: L44, K4, K21
Stichworte: Printmedien, zweiseitige Maerkte, Pressefusionskontrolle, Wettbewerbspolitik
Status: erschienen in Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung

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